Gerade Beethovens “Appassionata” gehört. Maurizio Pollini. Ein Klanggewitter. Ein Akkordorkan. Oktavenstürme, Sechzehntelirrlichterei, dumpfes Donnergrollen, silbriges Wetterleuchten, und am Ende, am Ende, wenn man meint, es geht nicht noch mehr — ein hexentanz.

Nie bin ich so glücklich, wie wenn ich geschrieben habe. Obs gut war, was ich geschrieben? Am Ende des Tages scheint alles gut.

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  1. Das liest sich, als seist Du nun schlußendlich doch d’accord mit Deinem Tag.
    Wenn dem so war, kann ich Dir (zum wiederholten Mal) nachfühlen, wie gut sich ein solches Gewitter ausnimmt – auch wenn es eher eine “SechzehntelIRRlichterei” gewesen ist.

    Das erinnert mich, zumal es um Beethoven geht, an das Gewitter seiner 6. im Gegensatz zu Vivaldis “Sommer”, in dem es ibidem ein Gewitter gibt, wie auch in Haydn “Jahreszeiten”.
    Mag es der südländische Charakter des Italieners gewesen sein, mögen es die anderen Zeitläufte gewesen sein – der Älteste dieser drei sagte mir ob seiner doch filigran-einfachen Harmonien von jeher zu.
    Bäume des Landes rauschen und Bäche durch selbige Fluren raunen stets in wohlgesetzten und bescheidenen, ja vor allem unaufdringlichen Akkorden – und geben somit dem grätzenden Blitzen Raum . . .
    . . . was, wie ich finde, gefährlicher anmutet.

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