wald der möglichkeiten

Beschäftigung mit den verwandten Plänen anderer wirft sich zurück auf meine eigene Situation und weckt prinzipielle Fragen auf, die, nein, nicht schliefen, aber immer wieder glücklich sich verdrängen ließen und lassen. Immer wieder am selben Punkt. Ich bin doch schon da, wo ich hinwollte. Oder nicht? Ist das Aufgeben des Veröffentlichungsgedanken nur ein Rückzug, ein selbstbetrügerischer Verzicht, gewissen zu sauren Trauben nicht unähnlich? Und zufrieden kann ich erst sein, wenn ich mit dem „Werk“ zufrieden bin. Und von dessen Ausformung in einer Gestalt, mit der ich zufrieden wäre, bin ich fürchterliche Meilen entfernt, oder besser: Jahre.

Klar, danach wäre etwas Neues zu erringen. Aber dann hätte ich doch wenigstens schon mal was. Etwas Abgeschlossenes, auf das sich blicken ließe. So hänge ich mir selbst im Raum meiner Träume und Ansprüche fest. Ich schreibe noch nicht, ehe ich geschrieben habe.

Daß aber nur als Lebensweltproblem. Davon unabhängig sind die technischen Probleme

Und die sind schwer zu erfassen.

Dramaturgie? Szenengestaltung? Spannungsaufbau? Wechsel von beschreibenden und erzählenden Passagen? Was sage ich wann wie? Aber wieviel läßt sich überhaupt lernen?

Ein Exposé hab ich schon oft versucht. Problem (und da kann mir kein Kurs helfen): Es ändert sich ständig. Ich kriege keine story line zu fassen, die dem Eindruck, den ich vermitteln will, angemessen wäre. Hab schon zig Handlungsverläufe und Konstellationen durch. Es kommt nicht das raus, was ich will.

Ich zäums von hinten auf. Stehe am Ende und frage mich, wie es dazu kommen konnte, in den vielen Einzelheiten, die so arrangiert sein wollen, daß sich ein ganz bestimmter Eindruck daraus ergibt. Sich im Kopf des Lesers quasi synthetisiert aus dem vielen Einzelnen, das ich zu diesem Zweck anordnen muß. Es muß etwas geschehen sein, damit dieses Ende so zustandekommen kann. Das Problem ist das, was am Ende nach- und mitschwingen soll. So wie sich das Gesamtgeschehen einer Symphonie angehäuft hat, wenn der Schlußton verklungen ist. Die gesamte Stimmung ist nur in wenigen Absätzen aufrechtzuerhalten. Ich weiß nicht, welche kleinen Schritte (Wörter, Sätze, Phrasen) ich wie zusammenstellen muß, um eine bestimmte Gesamtatmosphäre zu erschaffen, die gleichsam in den Schlußsätzen mündet und in ihnen gipfelt. Ich kann nicht einfach drauflosschreiben und mich selber überraschen. Ich fühle mich ein bißchen wie ein verrückter Ingenieur, der einen Haufen Drähte, Stahl, Plastik und Schaumstoff in die Luft wirft und hofft, daß sich daraus eines Tages ein Flugzeug ergibt. Das Ergebnis steht schon fest, aber wie dahin gelangen? Und dazu ist es ein so diffuses Ziel, daß ich mich selbst verlaufe im Wald der Möglichkeiten.

automobilia

zum beispiel autos. stünde es in meiner macht, ich würde jegliche private kraftfahrzeugnutzung untersagen. ich will eine welt, in der kraftfahrzeuge nur gelegentlich vorkommen. ich will diese dinger aus der welt haben und mit ihnen autobahnen, verkehrsampeln, parkplätze, gigantomanische supermärkte, parkhäuser und was der paraphernalia mehr sind.

nun gibt es zur stützung der these, daß eine autofreie welt die bessere welt ist, eine menge rationaler argumente, und die wenigen argumente dagegen lassen sich im allgemeinen leicht entkräften. aber das ist für mein wollen zweitrangig. ich habe diese ablehnung nicht, weil es die argumente gibt, sondern ich ziehe die argumente heran, weil ich diese meinung habe. zur bildung dieser meinung sind sie unerheblich gewesen. wenn ich also diskutiere, dann nur deshalb, weil ich predige, weil ich missioniere. das ist das fundamentalistische daran, deswegen bin ich fundamentalist. die wahrheit steht schon fest. aber um sie für jünger, die die offenbarung nicht erfahren haben, akzeptabel zu machen, braucht es vernunftsgründe.

so ziehe ich argumente nur heran, weil und wo sie mir in den kram passen. das heißt, ich benutze zufällig passende vernunftsgründe nur, um für bzw. gegen eine sache zu sprechen, die für mich jenseits aller vernunft, jenseits aller diskussionen längst entschieden ist, entschieden selbst für den fall, daß alle oder einige dieser argumente wirkungslos werden (etwa durch bessere technologien): selbst im falle das auto weder in produktion, noch in betrieb und entsorgung auch nur den geringste umweltschaden verursachte, selbst wenn es schon seit jahren keinen verkehrstoten mehr gegeben hätte, meine position der ablehnung bliebe dieselbe. ganz einfach, weil es mich stört. persönlich. weil ich es für ein symptom von großschnäuzigkeit, wichtigtuerei und anzugsheldentum halte. weil ich mich beschnitten und beengt fühle. weil es für mich ein symbol für eine ganze wirtschafts-, gesellschafts- und lebensordung ist. eine lebensordung, die ich aus ganzem herzen ablehne.

fundamental

früher hielt ich toleranz für eine prima tugend. ihre grenzen, oder vielmehr die grenzen meiner eigenen toleranz sehe ich heute deutlicher. wie ich schon schrieb: ich habe begriffen, daß ich in gewissen dingen ein fundamentalist bin. das bedeutet, daß ich für mich eine absolute position einnehme, die mit argumenten nicht mehr erreichbar ist. daß es mir in gewissen dingen gar nicht mehr darum geht, mich zu einigen, weil ich die antwort auf die vorliegende frage schon festgelegt habe. ich sehe klarer, wann ich überhaupt nicht mehr argumentieren will, sondern nur noch durchsetzen, was meins ist.

dabei bin ich natürlich nicht so naiv wie der rest der fundamentalisten, die glauben, ihre wahrheit sei für alle die wahrheit, oder die dem anderen mit gewalt ihre wahrheiten aufzwingen wollen. nur: ich lasse mich nicht mehr überzeugen, weil ich diesen prozeß für mich abgeschlossen habe. (in den bereichen, in denen ich fundamentalist bin) was bedeutet, daß ich mich auf die kärglichen freiräume beschränke, in denen das meine absolute geltung haben darf. ich fliehe.

selbstentlarvung, unfreiwillig: sich informieren, wie man gegen fundamentalisten argumentiert (ohne den verstand zu verlieren), und darüber die feststellung machen: man ist selber einer!

freilich auch schön: wenn ein erboster rezensent des buches genau einen derjenigen tricks anwendet, die der autor in seinem buch analysiert. und sich damit gleichfalls als fundamentalist mit fundamentalistischen argumentationsstrategien zu erkennen gibt.

ich glaubte schon das meer an den fühlerspitzen, vermeinte schon zu schwimmen augenblicks und jeden moment unterzugehen in ihr, doch dann war die stunde wieder umzäunt und gezäumt, und lautes ticktack schlug hölzern von den wänden wider.

meine wetterfühligkeiten lauschen nun. mein verlangen grapscht nach ungezäumten stunden, die gleichfalls so hell wären wie jene. woher weiß man, daß nicht noch eine hellere kommt? erstemale lassen sich niemals wiederholen. das macht sie zu gefährlichen raubtieren.

ein feuerreif spiegelt sich in katzenaugen … das birgt die gefahr, langsam aufgefressen zu werden. im voraus.

der 1. mai

Unsere Füße verwirbeln Sonnenlicht, über uns fällt Blauduft nieder, und unsere Finger zerkrümeln die süßen Stunden dieses ersten Sommertages. Während die die Uhren langsamer gehen, duften Arme, Hände und Wangen. Träge wälzt sich der Fluß. Im hohen Gras schwimmt ein Hund.

Früh aber wird es dunkel und das junge Jahr reckt verschlafen die Glieder. Unterm müden Himmel duftet die Wiese. Fledermäuse weben die Nacht herunter. Die Kaninchen fliehen vor den lauten Leuten; uns aber bemerken sie gar nicht. Stimmen deuten und zeigen, Worte sprechen und verschweigen und lächeln dann still. Unterm Kopf schwelgt die Erde im Tau. Wolken spannen sich durchleuchtet von hier nach dort, zwischen fernem Geäst blitzt noch der gelbe Himmel, dann verkrusten die Farben und gerinnen zu vielfach ineinandergestellten Flächen. Wir schauen und sind müde und froh.

Das Dunkel verflüssigt sich in unseren Kehlen zu Wein.

noch ganz ausgebreitet unter tageslauben und wolkenzug, und traumverstreckt mit allen wurzeln am wochenende festhangend …

dachschrägen bergen zweimal gehäut, regen kichert draußen die scheiben herab, und die wände sind unschamhaft und mild.

blubberbadewasser hat uns was ins ohr geflüstert. empfänglich für solche hypnose geschieht’s, daß manch ein wagbares gewagt wird. was ich grade sagen wollte, sagt augenblicks sie. ich nicke. und sie tut es. die wanne knarzt. nicht alles geschieht, was möglich wäre. dazu wars freilich zu früh. die wände fingen auch plötzlich laut zu plappern an.

hingeblättert
hergeblümelt
sumpfgezwinker
kissenwurz
über moosen zittergras
handrose & fingerlilie
(streublumen, freublumen)
bocksbart, steißenblatt und
schwerenot:
wildverbiß –
zwischen himmeln
himmelsschaukeln
schwingen, wackeln, streifen &
huch! – nabelschau.
hügelhin und hügelher
noch viel raum – bauchan bauchab –
für zuckerbrunnen
kressenwürze
zungenschaumkraut
& noch manches
namenloses
wildwuchshaftes
unerhörtes
in den stillen kämmerlein
gänsehäutchen
schauerampfer
daumenkirsche
pilzfruchtkörper,
knabenkraut & Aaronstab,
mädchensüß & frauenmantel
schilfrohrzäune
heimlich bergen
mittagskind & nöckenzauber
blütenschiffe
gondoliere
zwischen stern und stern

die blitze zuckten, ohne der dunkelheit raum zu lassen, sich dazwischen niederzusenken; so lag man geblendet bis unter die geschlossenen Lider, und noch im niederfahren des richtungslosen lichts zerbrach schon der donner am himmel, jeder neue schlag noch ins verhallen des früheren hineinkeilend.

unruhe kam auf, sirenen heulten weit hinter dem regenrauschen. im nebenzimmer wurde ein stecker aus der dose gezogen. mühsam erhob auch ich mich, wankte schläfrig zum schreibtisch, nahm das notizbuch vom stromnetz.

später, nach dem wiedereinschlafen und wiedererwachen, finsterten tropfen in eine gewaltige stille hinein. ich wälze mich aus dem bett, fingere nach einem kugelschreiber, erahne mehr als ich sehe, wo die letzte reihe buchstaben endet und setze blind darunter: die die stille nicht vorrückten.

Lance gegen Patroklos

schreibt mir jemand auf meinen artikel, man habe es insgeheim schon geahnt, daß ich von diesen dingen keine ahnung hätte und es wahrscheinlich auch gar nicht wissen wolle; das könne man zwar tolerieren, es sei aber schwer vorstellbar.

es stimmt allerdings, es macht mir nichts aus, mehr noch: ich will es gar nicht wissen, ja, ich ärgere mich gar darüber, daß die information, wer Lance Armstrong ist, in meinem gehirn jetzt vielleicht den speicherplatz belegt, auf dem etwas für mich wissenswertes liegen könnte, das ich gleichwohl und zu meinem verdrusse nicht weiß, zum beispiel, welcher von beiden, Hektor oder Patroklos, Achills freund war. (ich glaube, es war Patroklos). Da kann man sehen, ich weiß sicherer, wer LA ist als wer Patroklos ist, ich weiß sogar das mit den siebenmaltourdefrance und die details über seine erkrankung, die ich noch viel weniger wissen will, und ich weiß es, obwohl ich nichts, aber gar nichts getan habe, diese informationen zu suchen, geschweige denn, sie mir zu merken. das macht mich rasend. irgendwer muß es mir ins hirn gehämmert haben, diese absolut nutzlose, irrelevante, ballasthafte wissen. und vergessen ist manchmal weit schwieriger als merken.

anfangs strudelte hitze um die beine und sprang aus dem kraut in die wege, sonnenlicht drang auf die stirnen und ermattete die lider, so ging man sparsam und leise, redete viel („hat wohnen einen imperativ?“ „warum tun sich so viele mit latein so schwer?“), aß himbeeren, die wie kleine geschmackssonnen über schattengesträuch schwebten, ließ sich endlich in baumesschatten nieder, still streckte sich der see, eingesunken in sein bett.

(haben seen betten?)

während jedoch schon am himmel sich einiges heimliches streuwolkiges beisammenfand zu grauweißem spiel. bevor es dort ernst wurde, gab es aber nach einigem auf und ab und grünen schatten und über allerlei pferdeäpfel hinweggeschritten, wiesen rechts und links, und immer mal wieder kalkweiß der stille stausee: bergische kaffeetafel.

gesättigt, verklebt von soviel kirsche und eis und zuckriger waffel, nahm man den weg wieder auf, verirrte sich auf der flucht vor der straße, sah pferde unter bremsenstichen leiden, ärgerte sich mal wieder über schokoladenpreise; dann, schon auf abwegen, tat man das einzig vernünftige, nahm denselben weg zurück, den man gekommen, und da hatte es schon zu nieseln begonnen.

viele pferdeäpfel später hatte sich das laubdach der buchen vollgesogen und der regen pladderte mittlerweile munter. das hemd klebte, plitschtropen trafen braue, nacken, ohr, glatze, der weg vermatschte, die pferdeäpfel fielen auseinander. die pferde freuten sich, denn das geschmeiß suchte schutz und war gar nicht mehr zum stechen aufgelegt.

„nicht so schnell, nicht so schnell“, tönte es hinter mir, doch der regen trieb die beinchen von alleine an in richtung parkplatz. am schluß noch brillenloses ausweichen grell aufleuchtend entgegenkommender fahrzeuge, denn zuletzt blieb nur die straße.

in köln deutz angekommen war man fast schon wieder trocken.

tagelied

der abend freut sich schon auf deine küsse. Um den weiher wogte riedgras schon die ganze mondnacht hin und vorüber, und immer schnabelvoll enten weiterfort, plapperten zu ihresgleichen weggesponnen. da hab ich gewartet einen sternenschein lang. heiser fragt später der morgen, ob du schon gehen mußt. dann vergrabe ich wieder das antlitz im laub. zurückgewiesen deckenwärts zahnt es mir im munde schmerzvoll, ragt sperriges am türangelquietschen vorbei. ach, deine schönheiten sammeln sich zu fliehenden scharen, wenn meine hand nach dir greifen will, ein vogelruf ertönt, und so sind sie davon und haben das mittagslicht zersprengt. es bleibt ein hauch schweiß unter den geschlossenen lidern. es bleibt der abend, der sich auf dich freut.

im wind, der gestern die fäuste ballte gegen baumeswiderstände, häuserzeilen und augenwimpern, wisperte es schon, wisperten schon die bekannten stimmen. noch ist alles sehr hell; wieder ist die zeit des verschlafenen lichts, des sturms. die städte haben sich gelehrt, die pflichten sind getan, die arbeit ruht, und mit ihr des sommers grelle und lauthalsigkeit. der letzte buchfink ist dem gedächtnis schon entschlüpft und hat die leichtigkeiten und sprühseligkeiten, das fruchtgedüft eines heranbrausenden sommers mitgenommen und eingetauscht gegen das grübeln eines stehenden. die linden haben die süße zusammengerollt und weggenußt, und nun bleibt: des sommers schwere, das schweigen des lichts und das reden des windes, die matten straßen und das warten auf ernte und frucht.

nach der prüfung

was ihn wieder einmal am meisten befriedigt: (vermutlich) besser gewesen zu sein als die anderen. am meisten freut ihn nicht, daß seine übersetzung stilistisch und grammatikalisch einwandfrei und vielleicht sogar elegant ist; nicht, daß er alle vokabeln, wenn nicht gewußt, so doch richtig geraten hat; nicht, daß ihm keine konstruktion durch die lappen gegangen ist, nein:

er war besser als die anderen, das ist es.

„ganz schön abscheulich“, grinst er bei sich.

vor der prüfung

Die luft so schal und schwer und unbeweglich, als hätte sie ein riese schon einmal geatmet. keine flugbahn erlaubt das stille brüten, keinen vogellaut. schweiß bricht unvermutet aus und füllt den raum zwischen stoff und haut mit poriger klebrigkeit. magenzusammenziehungen künden schwerstarbeit an, greifen voraus auf leere blätter, nehmen sich schonmal siegel und linierung vor. die mauern fenstern grimmig, augenhinterlos, als sei schon über jede zukunft das los geworfen. über den bahnsteig hin wölkt es von schimmernden vokabeln. an den zeigern der uhren versammeln sich seitenzahlen.

die schritte fallen auf einen termin zu. unbesehen kräuselt sich das blut.

aus dem stundenbuch

so viel tagessteine und jahresringe ich mir auch angehäuft hab, zum blumenstolz meiner fußspuren, ich kann die stimmen, die

sirenenstimmen

nicht niederleben. doch auch das bescheidene wachs ist mir gällig, das machen, das machten andere zuhauf zuunwerthauf, das ist nicht meins, lieber, ja, lieber zerschellen und stolzes unglück tragen wie ein prachtgewand.

hab mich doch einst, wiedergekehrt aus der stadt am ende des jahrtausends, nach leidendem mute benamst. nun will ichs dulden.

immer mehr himmel fahren sich auf, und sind immer fremdere himmel. ich kehre zu den fernen inseln zurück, unerreichbar wie je, kythera, thule, ogygia, doch nun tragen sie andere masken vor den lieblichen gestaden. ich kenn sie ja gar nicht. selbst die phantome wechseln das antlitz. frei zu sein glaubte ich. nun hat mir ein dieb nächtens die träume gestohlen, sie weitergeschenkt, vergraben, in göttereschen gehängt, nun bin ich ohne sie frei. bin so schrecklich frei, daß ich gehen kann, wohinimmer ich will. ich schmecke den pollen, ich sehe die weite, ich verachte das wetter, ich stemme die wolken, ich höre die stimmen, neue und neue, ich muß es dulden.

auf dem weinfarbenen meer.

vom schreiben

mir geht auf, daß mir das von mir am besten gefällt, das mich selbst überrascht. so, als wäre es von jemand anderem. ohne jedoch nachahmung zu sein. so, als spräche durch meinen mund eine andere person. vielleicht ist es ja das gefühl, zu dessen erklärung die alten die musen bemühten.