ich glaubte schon das meer an den fühlerspitzen, vermeinte schon zu schwimmen augenblicks und jeden moment unterzugehen in ihr, doch dann war die stunde wieder umzäunt und gezäumt, und lautes ticktack schlug hölzern von den wänden wider.

meine wetterfühligkeiten lauschen nun. mein verlangen grapscht nach ungezäumten stunden, die gleichfalls so hell wären wie jene. woher weiß man, daß nicht noch eine hellere kommt? erstemale lassen sich niemals wiederholen. das macht sie zu gefährlichen raubtieren.

ein feuerreif spiegelt sich in katzenaugen … das birgt die gefahr, langsam aufgefressen zu werden. im voraus.

0 Gedanken zu „

  1. (2.8.05 16:58)
    Schön, wirklich schön ausgedrückt.
    Spreche mich aus gegen die Tyrannei des ersten Mals von was auch immer. Hängt mit Erwartung und Selbstdarstellung überall zusammen. Die beiden über Bord kippen..
    mit Verständnis fühlt man sich ein und besser. Für das Wort Zusammen.. und diverse nächste Male.

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