Deine Küsse, dein Schoß, sind schon die nassesten Elemente in dieser angefressenen Trockenheit des Waldes. Die Fernen welken dahin, die Wolken sind schlaffe Beutel, die Hänge streben zu Tal, alles konzentriert sich auf Mitten, auf Zentren, auf Mikrokosmen der Feuchtigkeit. Da liegen wir, zwei prall mit allen möglichen Flüssigkeiten gefüllte Hautsäcke, im zerbröselten Schatten von Buche und Lärche, und tauschen untereinander Feuchte, die wir nicht dem Sommer, nicht dem Tag, nicht den verschrumpelten Spinnen im Laub gönnen.