Blick, deiner

Oh, und Liebe: Oft vermeine ich, wenn wir Seite an Seite wandern, aus dem Augenwinkel etwas Leuchten zu sehen, eine ganz knappe Wendung, einen mir zugewandten Winkel, einen ganz schmalen Glanz.

Und dann komme ich dem vorsichtig, wie um dem Zufall seinen Raum zu lassen,
mit einer Wendung meinerseits entgegen. Und wenn ich dann sehe, ja, wirklich,
du hast mich (wie lange schon?) angeschaut — dann durchglüht mich das mit einem glückhaften Erschrecken. Oh! Du schaust mich ja an! Du meinst mich! Mich!

Und dann ist mein Mund ncht breit genug fürs Strahlen, und ich muß ein wenig hüpfen vor Freude.

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