Aequinoctium


Wo wir einst gingen, weben die Spinnen das Ufer, der Spiegel
    Schenkt uns, verwandelt ins Jahr, freundlich die Tage zurück.
Küsse schmecken die Zeit, unter Blättern schlummern die Tage;
    tief in der Tasche die Nuß träumt vom vergangenen Jahr.
Wo wir einst gingen, bevor wir uns kannten, vor Jahren und Tagen:
    Dort, im ewigen Herbst, wandeln die Flüsse im Schlaf.

0 Gedanken zu „Aequinoctium

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.