Atalante (3)

To clear the river, John Berrington. So ist das nun. Eine schöne Geschichte. Der Regen. Der Musikpavillon. Der verliebte, in Zweifel verstrickte, ängstliche Erzähler. Kürzlich meinem alten Englischbuch aus der 8ten Klasse wiederbegegnet; in der Nachhilfeschule, wo ich unterrichte, lag es in einem Stapel mit Aussortiertem. Ich schlug es auf und erinnerte mich sofort, nein ich kannte ja die Geschichte, bis in einzelne Formulierungen hinein, wie mir erst jetzt aufging: “you’ll get into trouble”, All he knew was that he was in love — Nun las ich sie abermals, und wie es manchmal so geht: Diese Geschichte muß mir schon damals, mit vierzehn, etwas zu sagen gehabt haben, jedenfalls habe ich sie nie vergessen.

Morgen schon. Der Weiher mag als Fluß herhalten. Müll ist überall genug. Schüchtern bin ich sowieso. Wie ich es geschafft habe, dies Treffen vorzuschlagen, weiß ich schon nicht mehr.

Vielleicht regnet es sogar. Morgen.

>>supra

<<infra

0 Gedanken zu „Atalante (3)

  1. nein, ist schon in ordnung. schlafen kann ich immer und fast überall. aufgeregt bin ich. geregnet hat es in strömen. schüchtern waren wir beide nicht. müde auch nicht bis weit in die nacht. wieder einmal zu fuß nach haus.

    (schlafen, vielleicht auch träumen, ja, das ist’s:/was in dem schlaf für träume kommen mögen/wenn wir den drang des ird’schen abgeschüttelt/das zwingt uns stillzusteh’n …)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.