laß endlich die alten geschichten.
wirf deinen kummer hinaus in die lüfte, vertrau ihn dem himmel an, laß ihn fliegen, den schwarzen vogel wehmut, laß ihn endlich frei. gib das Alte auf, flüstere es in einen hohlen baum, grab ein loch in die erde, dort sprich es hinein und schütte es zu. oder schreib es auf einen stein und schleudere ihn ins meer.
dann halte deine hände wieder auf den wundern. sieh hin, hör zu, male ein fragezeichen, gib dem gang der dinge einen kleinen schubs. höre Dvořák, lies Ovid, verwandle dich und freue dich auf das gastmahl.

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