während draußen der schnee schmilzt und die papiermatschbraunen straßen aufblicken zum blaßblaugepusteten neujahrshimmel, liegen wir in den decken und zerwühlen die wärme mit füßen und ellbögen.
draußen schweres getropf. ab und an kracht ein böller. die sonne glänzt auf der kiefer im garten. der kühlschrank summt. wir schweigen und atmen.
„du bist wie …“ will ich sagen, doch sie schließt mir mit einem kuß den mund und das wort (und den gedanken auch).

du bist wie warmes karamell.

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